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Wer steckt hinter brainshirt?

12. Oktober 2016

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Warum und von wem wurde brainshirt gegründet?

Der Gründer von brainshirt heißt Matthias Hebeler. Er wurde im Jahr 1968 geboren und seine Idee, Hemden aus ökologischen Materialien zu fairen Bedingungen zu produzieren, entstand durch ein teures englisches Markenhemd, dass er sich ein paar Jahre zuvor an einem Flughafen gekauft hat. Als er am Etikett „Made in China“ las, war er enttäuscht und fragte er sich, ob es nicht möglich sei, hochwertige Textilprodukte zu einem attraktiven Preis in Europa zu produzieren.

Für ein gewöhnliches Hemd werden die Arbeiter großen Mengen an Pestiziden und giftiger Chemie ausgesetzt, Kinderarbeit und Ausbeutung werden durch den Kauf ebenfalls gefördert.

„Jedes Jahr sterben mehr als 20.000 Menschen nur durch den Einsatz von Pestiziden.“

Im Dezember 2009 erblickte das erste brainshirt das Licht der Welt. Mittlerweile bietet das Label neben verschiedenen Hemden auch noch Socken, Hosen, Anzüge und Unterwäsche an.

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Verwendete Materialien

Die Baumwolle, aus denen die Produkte von brainshirt gefertigt werden, stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau aus den USA. In der Schweiz werden die Garne gesponnen und dann in Österreich in einem Betrieb, der zu den führenden Tuchherstellern der Welt zählt, zu Stoffen weiterverarbeitet. Alle Partner, also Spinnerei, Konfektionär und Tuchhersteller sind bluesign zertifiziert. In Deutschland, Österreich und Polen erfolgt dann die Konfektion der Produkte.

Die bluesign Zertifizierung steht dafür, dass umweltbelastende Substanzen von Anfang an aus dem Fertigungsprozess ausgeschlossen werden und sie kontrolliert, dass eine umweltfreundliche und sichere Produktion eingehalten wird.

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Der Grund warum Matthias Hebeler nachhaltige Baumwolle verwendet ist, weil er verhindern will, dass globale Gentecknik- und Chemiekonzerne ein Monopol erlangen. Für den Unternehmer ist es besonders wichtig, dass die Arbeiter eine faire und existenzsichernde Bezahlung erhalten, egal ob in Europa oder irgendwo anders auf der Welt.

„In Indien verdient eine Baumwollpflückerin pro Tag im Durchschnitt 17 Cent.“

Matthias Hebeler hätte zwar gerne in Deutschland produziert, aber leider gibt es dort keinen Hersteller mehr für Hemden. Im Schnitt verursacht die Herstellung der Hemden bei brainshirt um 2/3 weniger CO2 als konventionell hergestellten Hemden. Die Knöpfe sind übrigens aus biologisch abbaubaren Bio-Polymer.

Durch die Ausschaltung von Zwischenhandelsstufen kann Brainshirt die Hemden um 50% günstiger als vergleichbare konventionelle Ware anbieten.

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Nachhaltigkeit bei brainshirt

Zur Zeit arbeitet Matthias Hebeler an einem Projekt namens „Exponent 4“, welches auf die Vervierfachung der Lebensdauer von Baumwolle zielt. Er plant eine Hemden-Reihe, die mit einem zweiten Paar Manschetten und einem zweiten Kragen verkauft werden.

Wenn es soweit ist, kann man sich beide von einem Schneider austauschen lassen und wenn das Hemd irgendwann abgetragen ist, soll man es an brainshirt zurückgeben und dafür auch noch Geld bekommen können. Was noch gut nutzbar ist, soll zu einem neuen Hemd verarbeitet oder für einzelne Teile der brainshirt-Jeans verwendet werden.

„Das Ursprungsmaterial muss ethisch und organisch einwandfrei sein, es muss in Zentraleuropa gefertigt werden und der CO2-Fußabdruck der Produktion soll so klein wie möglich sein.“

brainshirts sind nicht nur nachhaltig gefertigte und faire Produkte, sie verzichten auch auf chemische Bügelfreiausrüstungen. Durch eine spezielle Webung wird eine Qualität erreicht, die nahezu bügelfrei ist.

Im Jahr 2013 gewann brainshirt übrigens den Vegan Fashion Award in der Kategorie Business.

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Hier kommst du zu den Hemden, die wir in unserem Online-Store anbieten. In unserem Store in Wien haben wir noch mehr Auswahl, also schau doch mal vorbei!

Das Urheberrecht an den Fotos liegt bei www.brainshirt.eu! Vielen Dank an brainshirt, dass sie uns die Fotos zur Verfügung gestellt haben!

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